oblique thinking.mindful acting

The former Prussian mansion of Neuroofen lies 80km north of Berlin, right in the middle of the forest and near the crystal clear Lake Stechlin. It provides the setting for the work of the Stechlin-Institut.
We offer a place without prejudice in which socially engaged people have the freedom to exchange, reflect, and develop in the serenity of nature.
The Stechlin-Institut enables experiences in which curiosity, art and society converge, in order to encourage social commitment with diverse perspectives.

We are convinced of the power of artistic thinking and social commitment. To think outside the box and question supposedly unshakeable matters are a necessity and resource for positive social change.

 


Team

We are Romy and Stef Richter, initiators of the Stechlin-Institut, and we have been working on a socially engaged art practice since about 7 years. In 2013, together with our fellow enthusiasts we founded the Förderverein Stechlin-Institut e.V.. Since 2015, we are running the Stechlin-Dialoge. From the perspective of self-help, we began connecting people with Multiple Sclerosis and socially engaged artists with each other to achieve a mutual expansion of perspective. Because of the high amount of requests from other non-profit organizations, we decided to open the Stechlin-Dialoge also for other charitable initiatives beyond the scope of MS.

Socially engaged project in public space in Bern, 2016:
www.derhimmelvonbern.ch

Our artistic exhibition practice since 2002:
www.brghrd.de

From 2016-2017, Matthias Lüdemann was our active support and caretaker. Since 2017, Peter Schley is filling this post with great commitment. From 2016-2017, Theresa Kampmeier worked with us on the organizational side.


Magazine

Stechlin-Magazine No1


Endlich haben wir es geschafft! Wir präsentieren mit dem Heft unseren teilweise langjährigen Unterstützern, Begleitern, Beratern, Freunden, Fans, Zweiflern und Weltverbesserern dieses erste Magazin. Wir wollen teilen, wie in den letzten 4 Jahren aus einer überzeugten Idee Wirklichkeit bzw. Lebendiges wurde. Ermüdet vom Kunstsystem, das sich selbst im Kunstmarkt erschöpfte, wollten wir jenseits von quantifizierten Objekten einen Ort schaffen, an dem Begegnung und künstlerisches Denken neue Perspektiven schaffen. An Multipler Sklerose Neuerkrankten wollten wir eine vierwöchige Wohngemeinschaft mit 
Künstler*innen ermöglichen, um sich selbst, andere, neue bzw. eigene Perspektiven auf ein „gesundes“ Leben mit der Krankheit zu finden. Unser Idealismus, unsere Überzeugung und Naivität war die beste Melange für unseren Mut, dieses Projekt anzugehen. Da wir der Auffassung waren, Gesellschaft brauche eine wissenschaftliche Rechtfertigung dieses „künstlerischen“ Ansatzes, wollte Romy promovieren. Eine Reduktion der Idee auf einen Aspekt, der wissenschaftlich zu bearbeiten ist, das Projekt in Axiome zerteilt und in Regeln packt, war Romys freiem Geist schlußendlich zu eng. Wir stellen das damals verfasste Exposé allem voran, da es die zugrunde liegende Idee ziemlich auf den Punkt bringt. Also, wer sich den Spaß, die Mühe machen oder einfach mehr verstehen will, hat beim Lesen seine Chance.
 Wir wollten ganz praktisch was verändern und damit herausfinden, wie viel Offenheit und Freiheit Gesellschaft verträgt und unterstützt. Es ist wichtig, dass man was tut.

Also haben wir den perfekten Ort gefunden. Ein Haus dazu auch. Die Forst Brandenburg hats der Stiftung Edith Maryon verkauft. Wir haben einen Verein und eine gemeinnützige GmbH gegründet, um das Grundstück zu pachten. Vieles hat geklappt und unsere Fehler haben wir natürlich erst im Nachhinein festgestellt, doch wie anders sollten wir lernen. 
Und so wächst das Projekt mit uns und den Menschen. Wir konnten auch 2015 besondere Leute für unseren Ort begeistern und hoffen, mit diesem Heft unsere Freude zu teilen.

Sorry, the first edition is in German only. But it contains lots and lots of pictures. We are currently working on the second edition.

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