schræg denken.sozial handeln

Mitten im Wald und nahe des glasklaren Stechlinsees, 80km nördlich von Berlin, steht das ehemalige Gutshaus Neuroofen dem Stechlin-Institut zur Verfügung. Wir bieten einen Ort ohne Vorurteile, ein Haus voller Perspektiven, um sozial engagierten Menschen Raum zum Austausch, zur Reflektion und Weiterentwicklung in der Gelassenheit der Natur zu geben. Das Stechlin-Institut ermöglicht Erfahrungen an der Schnittstelle von Neugier, Kunst und Gesellschaft, um durch ungewohnte Perspektiven soziales Engagement zu befördern. Wir sind überzeugt von der Kraft künstlerischen Denkens und sozialen Engagements. Quer zu denken und vermeintlich Unverrückbares in Frage zu stellen sind eine Notwendigkeit und Ressource zur positiven gesellschaftlichen Veränderung.


quertransfer

Wir freuen uns sehr über die zweijährige Förderung unseres Projektes quertransfer aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), die uns durch das Ministerium für Wirtschaft und Energie, sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur zugesprochen wurde.

quertransfer ist unser Angebot an Unternehmen sich mit ihren Mitarbeitern auf eine neue Sichtweisen einzulassen und einen frischen Blick auf interne Prozesse zu bekommen. Aus unserer Erfahrung als Unternehmer*innen und Künstler*innen entwickeln wir gemeinsam mit allen Beteiligten partizipativ-innovierende Ansätze für nachhaltigen Wandel. Damit die Umsetzung gut funktioniert, wählen wir aus unserem Netzwerk Künstler*innen aus, die auf die spezifische Kooperation Lust haben und ihre Kompetenz für neue Perspektiven in diesem ausgewählten Umfeld einbringen wollen. So können sich alle auf einen spannenden Prozess freuen, der dabei hilft innovative Impulse rascher zu erkennen und ein Umfeld zu erzeugen in dem diese reproduzierbar werden.

 

 

Europäischer Sozialfonds Europäische Union  

„Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg“


LandÜber

Achtung —- Baustelle !—-

Land schreibt Zukunft

Ein hybrider Raum ist am Entstehen. Zwischen Stadt und Land. Nicht nur räumlich durch neue Mobilitäts- und Arbeitskonzepte geformt, sondern als inhaltliche Option eines anderen Lebens. Es gilt diesen Raum mit zivilgesellschaftlichen Inhalten zu füllen, (wir glauben dass dieser hybride Raum mit Wissen angereichert werden muss) die sich daran orientieren nachhaltige, resiliente Lösungen für drängende Probleme zu entwerfen und exemplarisch umzusetzen. 

Das ist eine Einladung an Expert*innen, Interessierte, Bewohnte, Engagierte, Neugierige, Ideal- und  Realist*innen sich dialogisch Nachhaltigkeitskonzepten für Leben, Arbeit, Mobilität und Gesundheit im hybriden Raum anzunähern, die nicht zwischen Stadt und Land unterscheiden, sondern die Potenziale beider “Welten” verbinden. Gemeinwohl-orientiert statt Profitgetrieben. Nachhaltig sozial und ökologisch verfasst. 

LandÜber

Das Stechlin-Institut wurde 2014 als Ort sozial-ökologischer Transformation gegründet. Seit gut 3 Jahren lädt das Stechlin-Institut engagierte Menschen und NGOs an diesem Ort zum Arbeiten ein. Jährlich nutzen ca. 400 Menschen das SI als Ort der Konzentration, der Rekonvaleszenz und des Austauschs.

Seit ein paar Jahren entwickeln wir das Stechlin-Institut und haben dank einer Förderung durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung auch die Kapazitäten dafür Modelle zu entwickeln. Gemeinsam mit 15 Menschen werden wir an insgesamt 6 Terminen, verteilt über ein Jahr, diesen Entwurf gemeinsam weiterschreiben.

Potenziale sozio-ökologischer Transformation im ländlichen Raum erkunden – mit Bezug zur Großstadt. Die Nachverdichtung der Städte und die damit schwindenden Freiräume, die Ökonomisierung des öffentlichen Raums läßt den ländlichen Raum als Projektionsfläche für Zukünftiges.

Die Arbeit am Stechlin-Institut und die Kooperationen haben uns sensibel für unser unmittelbares Umfeld, seine Geschichte und seine Menschen gemacht. Der dünn besiedelte Landstrich und seine Bewohner sind stark von der industrialisierten Landwirtschaft geprägt. Der Rückbau relevanter Infrastruktur hat in Bezug auf den Arbeitsmarkt und im Selbstverständnis der Menschen Wunden gerissen, die bisher kaum adressiert wurden. Die Resilienz der Böden, wie der Menschen hat Schaden genommen und die Kompetenz zu Nachhaltigkeit wurde ins Private verlagert. Nur noch dort wird nachhaltig Gemüse gepflanzt, wird repariert und ist “upcycling” aus purer ökonomischer Notwendigkeit noch immer eine alltägliche Praxis. 

Auf der anderen Seite erleben wir die Menschen aus den Städten, die mit der Sehnsucht nach dem Pastoral-Intakten ans Stechlin-Institut kommen. Zum einen weichen sie der räumlichen Verdichtung der Ballungszentren aus. Aber noch viel stärker suchen sie Wege aus der Kapitalisierung jeglichen Lebensbereichs, um hier die Möglichkeiten größerer Selbstbestimmtheit, Freiheit und Kohärenzgefühl mit einem natürlicheren Ganzen zu erleben.

LandÜber erarbeitet Systeminnovationen der Nachhaltigkeit auf dem Land, um die soziale und kulturelle Dimension stärker im ökologischen Diskurs zu etablieren. Im Versuch die hohe Dynamik kumulativer Transformationsprozesse der Hauptstadt in unsere Region zu übertragen, fungiert das SI als Scharnier zwischen Stadt und Land. Wir vernetzen Menschen aus beiden Kontexten in einer einjährigen Weiterbildung, an deren Ende eine Zukunftsstrategie für das Stechlin-Institut steht, aus der die Teilnehmenden aber genauso Erfahrungen, Wissen und Handlungskompetenzen zurück in ihre Institutionen und Arbeitsumfelder tragen und damit in hohem Maße eine multiplikatorische Wirkung erzielt wird.

In 4 konzentrierten 3-Tages-Workshops fokussieren wir auf die Themenschwerpunkte Arbeit, Energie, Mobilität, Ernährung. Dazu laden wir 15 Teilnehmer*innen und jeweils eine*n Expert*in ein. Die Workshops werden von einer Moderation mit interaktiven, praxisorientierten und kreativen Methoden angeleitet und strukturiert. Alle Workshops sind auf die Querschnittsthemen Digitalisierung, Inklusion, den Stadt-Land Dialog und die demokratische Verfasstheit des ländlichen Umfelds ausgerichtet.

  • Am jeweils 1. Workshoptag geht es um die gemeinsame Erfahrung in den Themenschwerpunkten.
  • Am zweiten Tag erfolgt Reflektion mit dem/der Expert*in,
  • die am 3. Tag zu einer konkreten Idee/Prototyping ausgearbeitet wird.

Die Ideen aus den Zukunft-Workshops, werden in 2 Praxis-Tagen à 3 Tage in Projekten umgesetzt. Vor allem die lokalen Partnerorganisationen sollen in die praktischen Umsetzungen einbezogen werden. Eine Präsentationsveranstaltung, macht die Ergebnisse öffentlich. Erkenntnisse von LandÜber sind im Haus, einem Magazin und der Microsite verfügbar.

Ausgangssituation. Klimawandel, Dezimierung der Biodiversität sind gesellschaftliche Probleme, Rechts-populismus….

Suffizienz

Kleine Struktur – spezielle Leute mit spezieller Expertise

was das werden soll. was ist es:

LandÜber wird zum R E A L L  A B O R für suffizientes Leben: 

  • Vision: Beginn mit Suffizienz, Bodenwiederbelebung – Auseinandersetzung und Aufbau SI als Permakultur – umfasst soziale Teilhabe , Ressourcenproduktivität,
  • Ernährung
  • Arbeit gilt neu denken – CoProduzenten – Prosumenten
  • Mobilität- hybrider Raum
  • BIN FÜR THEMENWECHSEL bzgl. Energie(??) => SI zu klein – V. Quaschning – Politik 2012 Türen zur Energiewende verschlossen und Kohleausstieg erst 2038 besiegelt
  • Digitalisierung
  • Soziale Innovation / Teilhabe

SchWErelos

kommt bald!